VORSCHAU


4. Februar – 18. September 2022

AUGUST MACKE – Begegnungen

August Macke war eine Persönlichkeit von charismatischer Ausstrahlung. Sein Kraft, Lebenslust und Genussfreude ausstrahlendes Naturell beeindruckte Zeitgenossen und Weggefährten tief. Ein großer Freundes- und Künstlerkreis war Ergebnis seines viel gerühmten Kommunikationstalents und seiner Fähigkeit zu echter, uneigennütziger Freundschaft. Ganz besonders seine tiefe Liebe zu Elisabeth prägte überdies sein Leben und auch sein Werk.

Die Ausstellung spürt einigen der wichtigsten Verbindungen und freundschaftlichen Beziehungen des Künstlers im Rheinland anhand signifikanter Werke und Dokumente nach. Neben spezifischen Künstlerzirkeln des Rheinischen Expressionismus wird der eng mit Macke und seiner Familie befreundete Arthur Samuel vorgestellt, der nicht nur ein angesehener Arzt und Musiker in Bonn war, sondern bis 1938 auch Vorsteher der hiesigen jüdischen Gemeinde. Im Fokus stehen zudem August Mackes erster Mäzen Alfred Schütte sowie sein einziger Schüler Paul Adolf Seehaus.

In diesem Kontext werden eine Reihe von Werken erstmals präsentiert, die seit der baulichen Erweiterung des Museums 2017 als Schenkungen oder Dauerleihgaben in die Sammlung gelangten.

August Macke
Stillleben: Hyazinthenteppich, 1911
Öl auf Leinwand, 70 x 120 cm
Museum August Macke Haus, Dauerleihgabe aus Privatbesitz
(Foto: Museum August Macke Haus)