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Ob Lesungen, Vorträge, Theater, Konzerte oder kulinarische Angebote – 
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WANDERUNG

Sa 28. April  10.00 Uhr

Auf den Spuren von Fifi Kreutzer und Franz M. Jansen durch den Rhein-Sieg-Kreis

Winterscheid, Felderhofer Brücke und Büchel sind die Orte im Rhein-Sieg-Kreis, die Fifi Kreutzer und Franz M. Jansen in bewusstem Rückzug aus der Stadt zum Leben in der Natur gewählt haben. Für beide ist die liebliche Landschaft des Bröltals und das einfache naturverbundene Dasein eine Quelle der Inspiration. Begeben Sie sich mit wege- und fachkundiger Begleitung auf Wanderpfade, die schon Fifi Kreutzer und Franz M. Jansen für ihre Landschaftsdarstellungen nutzten. 

Mit Dr. Klara Drenker-Nagels und Margrit Röhm

Treffpunkt: 10.00 Uhr Pfarrkirche St. Margareta in 53819 Neunkirchen-Seelscheid (Parkplatz Marktplatz; ab Siegburg Hbf: Buslinie 577 Neunkirchen-Seelscheid, Antonius Platz) Strecke ca. 21 km, 6 Std. Gehzeit, Rucksackverpflegung bitte mitbringen
Kostenfrei (Anmeldung bis 21. April)

VORTRAG

Do, 6. Juni, 19.00 Uhr

Drei Künstlerpaare in Paris!
Alexej von Jawlensky & Marianne von Werefkin, Marg & Oskar Moll, Hans & Mathilde Purrmann

Vortrag von Dr. Roman Zieglgänsberger
,
Kustos Klassische Moderne am Museum Wiesbaden

14 € / erm. 12 € pro Person inkl. Eintritt / vorherigem Museumsbesuch

KUNSTGESPRÄCH

Do 20. Juni 19.00 Uhr

Das Künstlerpaar Franz M. Jansen und Fifi Kreutzer – Erinnerungen und Fortleben
Dr. Klara Drenker-Nagels im Gespräch mit Dr. Hildegard Reinhardt sowie Ingrid, Peter und Stephan Jansen

14 € / erm. 12 € pro Person inkl. Eintritt / vorherigem Museumsbesuch

Kunstgespräch

Do, 4. Juli, 19.00 Uhr

Künstlerische Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung
in Zeiten des Nationalsozialismus 1933 bis 1945

Dr. Klara Drenker-Nagels und Dr. Birgit Kulmer im Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Zuschlag,
Dr. des. Nora Jäger und Lukas Bächer, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn.

14 € / erm. 12 € pro Person inkl. Eintritt / vorherigem Museumsbesuch

TAGE DES EXILS

Do 5. September 19:00 Uhr

Hoffnung ist das Federding – Die Bonner Familie Samuel in Wort und Ton
Gesprächskonzert mit dem Yaron Quartett, Tilmann Böttcher (Beethoven Orchester) und Dr. Birgit Kulmer (Museum August Macke Haus)

Arthur Samuel (1885–1972) gehörte als begnadeter Cellist Elisabeth Mackes wöchentlichem musikalischen Kreis an. Er war ein hoch geschätzter Arzt und von 1929 bis 1939 Vorsteher der Synagogengemeinde in Bonn. Das Leben seiner Familie, die seit vielen Generationen in Deutschland lebte, war erfüllt von Musik. Im Februar 1939 gelang Arthur Samuel mit seiner Frau Hilde und den beiden Kindern Erica und Gerhard die Flucht in die USA. Bei Ihrer Überfahrt begleitete sie neben Kunstwerken von August Macke und anderen Expressionisten auch das Cello, mit dem Arthur Samuel seinen Kameraden schon als Militärarzt an der Russischen Front im Ersten Weltkrieg ein Ständchen gab. Erica und Gerhard Samuel erlernten das Cello-Spiel auf diesem Instrument und verarbeiteten ihre Erfahrungen des Lebens im Exil ebenfalls künstlerisch. Gerhard Samuel wurde ein einflussreicher Komponist und Dirigent, dessen hoch expressiven Stücke in Ausschnitten durch Streicher des Beethoven Orchesters dargebracht werden, ebenso wie Ausschnitte aus dem Quartett op. 18 Nr. 1 F-Dur von Ludwig van Beethoven, die Arthur Samuel stets mit seiner Heimatstadt verband.

Es spielt das Yaron-Quartett, mit Melanie Torres-Meißner und Ieva Andreeva (Violine), Thomas Plümacher (Viola) und Johannes Rapp (Cello)

14 € / erm. 12 € pro Person inkl. Eintritt / vorherigem Museumsbesuch