25. September 2009 – 17. Januar 2010
Eröffnung: Donnerstag 24.September 2009
"Mein zweites Ich" -
August und Elisabeth Macke
Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Vereins August Macke Haus e. V. widmet das August Macke Haus eine umfassende Ausstellung der Lebensgemeinschaft zwischen August und Elisabeth Macke, die eng mit dem Haus wie auch der Stadt Bonn verbunden ist.
Elisabeth Gerhardt (1888-1978), die August Macke (1887-1914) 1903 kennen lernte und 1909 heiratete, dominiert als sein bevorzugtes Modell den Großteil seiner Porträtkunst. Wie kein zweites Motiv begleitete das Bildnis Elisabeths die stilistische Entwicklung Mackes durch sämtliche Werkphasen. Die Fülle an Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen, welche die Person Elisabeths über den Zeitraum von 11 Jahren zum Thema haben, offenbaren auf eindrucksvolle Weise die innige Beziehung, tiefe Verbundenheit und liebevolle Vertrautheit. Ausstellung und Katalog zeigen die Bedeutung Elisabeths als Muse und Modell, beleuchten ihre Stellung als Ehepartnerin und Mutter, sowohl für die persönliche als auch künstlerische Entwicklung von August Macke. Wichtige und herausragende Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Skizzenbücher aus Privatbesitz und aus renommierten öffentlichen Sammlungen sowie zahlreiche Fotografien, kunsthandwerkliche Erzeugnisse, Briefe und Tagebuch-Notizen dokumentieren das harmonische Verhältnis von August und Elisabeth und zeichnen die Stationen ihres gemeinsamen Weges nach.
29. Januar – 25. April 2010
Zwischen Atelier und Bühne.
Egon Wilden 1894-1931
Der bisher nur wenig bekannte Egon Wilden gehört zu den Rheinischen Expressionisten der zweiten Generation. Er studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie unter anderen bei Heinrich Nauen und war in den 1920er Jahren ein gefragter und innovativer Bühnenbildner, dessen schöpferische Leistung zudem in der Aquarellmalerei und im Pastell anschaulich wird sowie in experimentellen Arbeiten, die sich durch eine konstruktive, abstrakte Bildsprache auszeichnen. Der Bezug zum Gegenstand und die Auseinandersetzung mit der Natur blieben für Wilden jedoch bis zu seinem frühen Tod entscheidend. Seine meist kleinformatigen Blätter zeichnen sich durch leuchtende Transparenz, expressive Farbintensität und subtile Lichtführung aus. Thematisch stehen die menschliche Figur, die Landschaft, sowie religiöse Motive im Zentrum. Rund 100 Arbeiten aus öffentlichen und privaten Sammlungen werden gezeigt.
30. April – 25. Juli 2010
August Macke und Rheinische Expressionisten im August Macke Haus
August Macke und jene 15 Künstlerinnen und Künstler, die sich 1913 an der von ihm initiierten „Ausstellung Rheinischer Expressionisten“ in Bonn beteiligten, sind Schwerpunkt der Sammlung des August Macke Hauses, aus der rund 120 Werke während der ersten Phase einer umfangreichen Sanierung und räumlichen Neuorganisation des Hauses gezeigt werden, die in diesem Sommer beginnt und in den kommenden Jahren über mehrere Etappen erfolgen wird.
7. Oktober 2010 – 23. Januar 2011
August Macke – ganz privat
Eröffnung: Mittwoch, 6. Oktober 2010 - 18:00 Uhr
Die Ausstellung beleuchtet die Persönlichkeit des Künstlers August Macke in einer Vielzahl thematischer und biographischer Aspekte. Die verschiedenen Facetten spiegeln seine frühreife, temperamentvolle Persönlichkeit und ermöglichen dem Betrachter einen perspektivenreichen Blick auf den Künstler. Die malerische Entwicklung, das fortwährende Experimentieren mit neuen Formen und Farben ist in den Bildern der Ausstellung ablesbar und dokumentiert seinen künstlerischen Weg am Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Besondere und Private des Ausstellungskonzeptes wird durch die Tatsache unterstrichen, dass ausschließlich Bilder aus der Familie – viele von ihnen erstmals – der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
(ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN) |