Vorschau


Katalog zur Ausstellung

18. März – 17. Juni 2018

›Sie gehören alle zueinander…‹
Helmuth Macke im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden

Der Künstler Helmuth Macke steht als Vetter von August Macke nach wie vor in dessen Schatten – und das ganz zu Unrecht. Anlässlich des 80. Todestages des Malers werfen Ausstellung und Katalog nun ein neues Licht auf den Künstler, stellen viele wichtige Arbeiten vor und beleuchten seine Persönlichkeit und seinen Werdegang anhand bisher unveröffentlichter Briefe und Zeitdokumente.

Helmuth Macke war Teil der aufregenden Zeit des Kampfes der Avantgarde um Anerkennung vor dem Ersten Weltkrieg, ihrer Etablierung in der Ära der Weimarer Republik sowie ihrer Ausgrenzung mit dem Erstarken des Nationalsozialismus. Er war in Kontakt mit den aufgeschlossenen Persönlichkeiten der Kunstszene und ein geschätzter Freund zahlreicher bedeutender Künstler. Seine Bilder werden in der Ausstellung und im dazu entstehenden Katalog in den Kontext seiner engsten Künstlerfreunde gestellt.


6. Juli – 4. November 2018

Schnittstelle. Cut Out trifft Schattenriss

Das Museum August Macke Haus modifiziert mit Fertigstellung des Erweiterungsbaus sein Ausstellungskonzept: Ausgehend von einer weiterhin intensiven Beschäftigung mit dem Rheinischen Expressionismus werden nun auch Brückenschläge in die Gegenwartskunst möglich.

Zum Auftakt wird eine künstlerische Technik in den Mittelpunkt gerückt, die sich mit dem Künstler Ernst Moritz Engert (1892–1986) aus dem Kreis der Rheinischen Expressionisten verbindet. Ausgehend von Engerts Werk, das bespielhaft für die im Expressionismus praktizierte Auflösung gattungsspezifischer Hierarchien zwischen freier und angewandter Kunst steht, weitet sich der Blick auf den heutigen Scherenschnitt. Von miniaturhaft kleinen Exponaten bis zu Raum füllenden Installationen, vom strengen Schwarz-Weiß zur Farbe, von der Ästhetik des Ornaments bis zum politischen Statement reicht das Spektrum der vorgestellten Positionen, mit Gabriele Basch, Berlin; Felix Droese, Mönchengladbach; Marion Eichmann, Berlin; Ernst Moritz Engert, Anett Frontzek, Dortmund; Cornelia Genschow, Bonn; Tobias Gerber, Köln; Lena von Goedeke, Berlin; Katharina Hinsberg, Raketenstation Hombroich; Andreas Kocks, Königsdorf (Bayern); Hans Lankes, Regensburg; August Macke; Charlotte MacGowan-Griffin, Berlin; Martin Noël, Bonn; Zipora Rafaelov, Düsseldorf; Lotte Reiniger; Volker Saul, Köln; Annette Schröter, Leipzig; Heike Weber, Köln.