Stiftung


Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn

Die Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn wurde 1994 auf Initiative des damaligen Vorstandssprechers der Sparkasse Bonn Michael Kranz mit einem Grundkapital von 500.000 DM ins Leben gerufen, um für den Erhalt des August Macke Hauses zu sorgen und den Verein August Macke Haus e. V. in seiner Arbeit zu unterstützen. Ziel der Stiftung ist, Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur auf dem Gebiet des Rheinischen Expressionismus und des Lebens und der Werke von August Macke zu fördern. 1995 erwarb die Stiftung das August Macke Haus von der Stadt Bonn zum symbolischen Preis von 1 DM.

2002 erreichte das Stiftungskapital – nicht zuletzt aufgrund großzügiger Zustiftungen von privater Seite – eine Summe von 2.820.000 Euro. Dies ermöglichte erstmals die Einstellung einer hauptamtlichen Direktorin sowie die Aufstockung der Teilzeitstelle für das Sekretariat auf eine Vollzeitarbeitsstelle. 2004 erwarb die Stiftung für die geplante Erweiterung des August Macke Hauses ein Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft am Hochstadenring.

Mit der Fusion der Sparkassen Köln und Bonn 2005 erhielt die Stiftung ihren heutigen Namen. Sie verfügt nunmehr über ein Stiftungskapital von rund 6 Millionen Euro.


2010 finanzierte die Stiftung mit Unterstützung der Sparkasse KölnBonn umfangreiche Maßnahmen zur Sanierung und räumlichen Optimierung des August Macke Hauses und führte sie erfolgreich durch. 

2011 konnte die Stiftung dank der großzügigen Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, die aufgrund der Initiative von Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle zustande kam, und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland das August Macke Haus vollständig sanieren, in Stand setzen und räumlich neu organisieren. 

Dazu wurden insgesamt rund 740.000 Euro aufgewendet: Die Bundesrepublik Deutschland gewährte einen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro. Der Landschaftsverband Rheinland schoss 48.000 Euro zur funktionalen Umgestaltung des Erdgeschosses hinzu. Bereits 2010 stellten die Sparkasse KölnBonn 90.000 Euro und die Stiftung August Macke Haus der Sparkasse 100.000 Euro für die Durchführung eines ersten Maßnahmenpaketes zur Verfügung. 

Die Sanierungsmaßnahmen sind Teil der geplanten Erweiterung, die von Dr. Klara Drenker-Nagels konzipiert wurde und deren Realisierung eines der wichtigsten Ziele der Stiftung ist.


Erster Spatenstich am 22. Juni 2015: (von links) Norbert Kühn, Artur Grzesiek, Gisela Walsken, Hermann Neusser, Monika Grütters, Christoph Siemons, Klara Drenker-Nagels, Jürgen Nimptsch, Albert Plümer und Karl-Heinz Schommer. Foto: Roland Kohls

Am 8. November 2012 beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf Anregung des Bonner Bundestagsabgeordneten Dr. Guido Westerwelle den geplanten Ergänzungsbau für das August Macke Haus mit 3,5 Millionen Euro aus dem Bundesetat zu unterstützen.

Am 21. März 2013 sagte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- u. Kulturpflege zu,  für die Einrichtung des August Macke Hauses als biografisches Museum zum Künstler bis zu 400.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Im Juni 2013 teilte Ministerin Ute Schäfer mit, dass das Land Nordrhein-Westfalen das Bauvorhaben mit 1,5 Millionen Euro fördern wird.

Am 17. September 2013 unterzeichneten der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, der Staatssekretär bei der Ministerin für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bernd Neuendorf, und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn, Prof. Dr. Ludger Sander, im ehemaligen Atelier von August Macke das Abkommen zur Finanzierung des Erweiterungsbaus im Beisein von Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, der sich in besonderer Weise für die Vergabe der Bundesmittel eingesetzt hatte.

In 2013 und 2014 gab der Landschaftsverband Rheinland Förderzusagen in Höhe von insgesamt bis zu 400.000 Euro für die museale Ersteinrichtung des Erweiterungsbaus.

Am 26. September 2014, dem 100. Todestag von August Macke, erteilte die Stadt Bonn die Baugenehmigung zur Errichtung des geplanten Erweiterungsbaus am August Macke Haus.

Der Erste Spatenstich erfolgte am 22. Juni 2015 durch Kulturstaatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters.

Am 13. Januar 2016 wurde der Grundstein gelegt. Gestaltet ist er von der Bildhauerin Petra Siering, die 2014 von der Stadt Bonn die August-Macke-Medaille verliehen bekam.

Am 15. Februar 2016 stellte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung der Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung, um mit dem Geld einen behindertengerechten Aufzug im Erweiterungsbau am August Macke Haus zu realisieren.

Das Richtfest wurde am 17. Juni 2016 mit rund 100 Gästen gefeiert.

Am 3. Dezember 2017 findet die Wiedereröffnung bzw. Eröffnung des MUSEUM AUGUST MACKE HAUS statt.

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