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Die
Sammlung August Macke Haus Im Jahre 2002 schenkte Gabriele Stammberger, die Jugendfreundin von August Mackes älterem Sohn Walter (1910 – 1927), dem Verein August Macke Haus eine aquarellierte Bleistiftzeichnung des Künstlers von 1912, die den zweijährigen Walter am Tisch malend zeigt. Diese großzügige Schenkung nimmt das August Macke Haus zum Anlass, dem Publikum das intime Bildnis sowie rund 80 weitere Werke seiner Sammlung zu präsentieren, die dem Verein, der über keinen eigenen Ankaufsetat verfügt und sich daher keine gezielte Ankaufspolitik erlauben kann, überwiegend im Laufe der letzten Jahre geschenkt wurden. Gezeigt werden u. a. Arbeiten von Heinrich Campendonk, Ernst Moritz Engert, Lisa Hartlieb-Rilke, Franz Henseler, Franz M. Jansen, Fifi Kreutzer, August Macke, Helmut Macke, Marie von Malachowski, Else Meidner, Carlo Mense, Erna Pinner, Lotte Prechner, Henriette Schmidt-Bonn, Josef Strater, Hans Thuar und Marta Worringer. Überwiegend sind es Papierarbeiten von Künstlern und Künstlerinnen des Rheinischen Expressionismus, dessen gründliche Erforschung dem August Macke Haus besonders am Herzen liegt. Deshalb zählt die Einrichtung eines Archivs, in das schon mehrere Künstler-Nachlässe eingeflossen sind, neben der Durchführung des Ausstellungsbetriebes und dem Ausbau der Bibliothek zu den Schwerpunkten der Aktivitäten des Hauses. In Kooperation mit der Universität Bonn wurde schließlich zu Beginn des Jahres 2003 ein Forschungsinstitut am August Macke Haus besiegelt, das auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Erforschung des Rheinischen Expressionismus ermöglichen und gewährleisten wird.
Büchermarkt
Es lesen Eintritt: 7.- €
/ 5.- € ermäßigt
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