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August Macke: Blickfänge
in und um sein Bonner Haus
Ausstellungsdauer:
09.09. - 11.11.2001
Zum 10jährigen Jubiläum
widmet das August Macke Haus mit "August Macke: Blickfänge in und
um sein Bonner Haus" erstmals eine umfangreiche Themenausstellung den
Bildern aus dem uvre August Mackes, die motivisch in und um das Wohnhaus
des Künstlers in der Bornheimer Straße angesiedelt sind.
Nach einem längeren Aufenthalt in Tegernsee kehrte der Künstler
mit Frau Elisabeth und Kind Ende 1910 nach Bonn zurück, wo die Schwiegermutter
Sophie Gerhardt dem jungen Paar in der Bornheimer Straße ein Haus zur
Verfügung stellte, dessen Dachgeschoß Macke zu seinem ersten und
einzigen eigenen Atelier umbauen ließ. Dieses Haus Ecke Bornheimer Straße/Hochstadenring
ebenso wie das angrenzende Fabrik- und Wohngebäude der Schwiegereltern
war August Macke von Beginn an nicht nur Wohn- und Arbeitsstätte, sondern
vielmehr Quell der Inspiration und Motivfindung. In den Jahren 1911 bis zu
seinem Kriegstod 1914 entstanden rund 120 Bilder zu den Themenkomplexen Marienkirche,
Bornheimer Straße, Viktoriabrücke, wie auch zum Garten des Hauses
und Interieurs. Allein auf 48 Arbeiten sind Szenen aus dem Innern des Hauses
festgehalten, 22 Bilder zeigen die Viktoriabrücke und 24 Darstellungen
widmete Macke dem großen Garten.
Für die Ausstellung, die sich zum ersten Mal mit dieser Thematik befaßt,
kehren bedeutende Arbeiten August Mackes zurück an den Ort ihrer Entstehung.
Zahlreiche angesehene Museen wie das Kunstmuseum Bonn oder des Westfälische
Landesmuseum Münster haben durch umfangreiche Leihgaben dieses Jubiläumsprojekt
unterstützt. Aber auch Bilder aus Privatsammlungen sowie Stickereien,
welche die Frauen der Familie nach Entwürfen August Mackes zu Lebzeiten
des Künstlers anfertigten, sind Teil der Ausstellung. Es werden insgesamt
18 Gemälde, 4 Aquarelle und 38 Zeichnungen gezeigt, die den Betrachter
zum Vergleich mit den heutigen Ausblicken aus den Fenstern des Hauses auf
die beliebten Motive einladen. Augenfällig belegen sie den hohen kunsthistorischen
Stellenwert des August Macke Hauses, das 1989 gerettet, restauriert und 1991
als Gedenkstätte und Ausstellungshaus eröffnet wurde.
Der erscheinende Katalog
enthält neben Beiträgen von Dietrich Erdmann, Ernst-Gerhard Güse,
Margarethe Jochimsen, Gisela Macke, Hildegard Reinhardt, Lothar Schmitt und
Iris Stollmayer ein komplettes Werkverzeichnis aller uns heute bekannten Arbeiten
des Künstlers, die Blicke in und um das Haus wiedergeben.
Die Kuratoren sind: Dr.
Lothar Schmitt und Iris Stollmayer M.A.. Die Ausstellung wurde gefördert
durch die Kulturstiftung der Deutschen Bank.
Alle Graphiken (c) bei
VG Bild-Kunst, Bonn 2001
Öffnungszeiten:
Di-Fr 14.30-18 Uhr, Sa,So und feiertags 11-17 Uhr, sonntags um 11.30 Uhr kostenlose
Führung. |
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